Die Kohle , die nicht Verbrennt

Die Firma BHS Carbon-Transfer GmbH ist Gründerin und koordiniert alle Bausteine der Kreislaufwirtschaft auf dem ersten Standort des Energiehofes Wagram.

Dieser Energiehof ist der erste dezentrale Umschlagplatz und Verarbeitungsstelle für Biomasse in einer Region.

Hier werden die Wertstoffe aus der Landwirtschaft wie
Schadholz, Rebholz, Reste aus Holzverarbeitung, Strauchwerk, Frittierfette, Klärreste aus der Kommune, Sägemehl, Raps-, Sonnenblumen-, Hanfreste, Stroh, Maisstroh, Maiskolben, Silomaissilage,   Rübenreste,   eingebracht
um daraus  Zucker, Stärke, Alkohol, Abwärme Faserverbundstoffe für 3-D Drucker, Biodämmstoffe, Milchsäuren f. Verpackung und Organmedizin, Ökostrom ins Netz, Greengas ins Netz, Premium- Pflanzenkohle, terrapretisierte Schwarzerde (TPS) und Energie als Wärme zu liefern.
Kurzfristige Speicherung von ev. billigem Überschußstrom in Wasserstoff, um in Spitzenzeiten zurück ins Netz zu liefern.
Die BHS Carbon-Transfer GesmbH plant, baut und verkauft auch Maschinen zum Herstellen von Premium-Pflanzenkohle wie auch Geräte zum großflächigen Einbringen der „Terra Preta“ in der Landwirtschaft.
Die Pflanzenkohle ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Humusherstellung.  Mit TPS(terrapretisierte Schwarzerde) und deren mikrobielle Anbindung im Boden ist eine CO₂-Abscheidung und – Speicherung  von Biomasse die  für viele 100te Jahre im Boden verbleibt möglich.
Das Hauptbetriebsfeld liegt derzeit bei der Planung und dem Bau des Carboniseurs BC5. (Dieser ist nur ein Baustein der Kreislaufwirtschaft) zur Herstellung von

Die Möglichkeiten schematisch dargestellt

Es gibt derzeit keine Anlage wie den Carboniseur BC5, der alle 5 Möglichkeiten der Energieumwandlung gleichzeitig schafft. Weiter gibt es keine vergleichbare Anlage, die mit Stroh kontinuierlich und selbstregulierend läuft. Es gibt am Markt etliche Vergaser mit Patch Verfahren, welche aber einen sehr kleinen Wirkungsgrad haben und nur Teilbereiche abdecken.
Aufheizzeit/Durchgang in Sekunden2 Sekunden5-7 Sekunden8 - 10 Sekunden
Input in Tonnen Holz/h
+ Waschöl in KWh/h
1,3 Tonnen Holz/h
+8000 KWh Waschöl/h
0,9 Tonnen Holz/h
+ 6000 KWh Waschöl/h
0,6 Tonnen Holz/h
+ 4000 KWh Waschöl/h
Output Kohle in KWh
* in kg Kohle
1.200 KWh Kohle
* 100 Kg Kohle/h
1.500 KWh Kohle
* 1750 Kg Kohle/h
1.400 KWh Kohle
* 175 Kg Kohle/h
Output Holzgas gesamt KWh5.600 KWh3.700 KWh2.000 KWh
*Das sind Permanentgase für Motore /h*2.800 KWh*2.600 KWh*1.500 KWh
* Kondensierbares Gas zu
Treibstoff
+ hochw. Treibstoff /h
*2.800 KWh
300 l Treibstoff/h
+150 l hochw. Treibstoff/h
*1.300 KWh
135 l Treibstoff/h
+ 65 l hochw. Treibstoff/h
*500 KWh
60 l Treibstoff/h
0 hochw.

Da wir die Grundlast des Generators bei der Stromerzeugung mit 20 bis 50 % Synthetischem Treibstoff betreiben, welcher im Vorratstank gelagert wird und das bereitgestellte Gas je nach Angebot im Motor verbrannt wird, sind wir in der Lage sekundenschnell die Last zu verändern und können dem Stromabnehmer erlauben, die Spitzenlast selbst zu verändern.

Der Carboniseur arbeitet permanent, stufenlos und optimiert sich selbst bei jeder gewählten Einstellung.

 

Ein sehr wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist, das bis zu 65 % der eingesetzten Wertstoffe von den Feldern der Region (Stroh + Co.)   stammen.  

Die Premiumpflanzenkohle dient der Herstellung von TPS, die  auf den Feldern der Landwirtschaft in Humusdepotstreifen eingearbeitet wird. In diesen Depotstreifen erhöht sich der Humus durch die mikrobielle Anbindung auf mindestens auf 8 bis 10 %, somit wird sich bei Dauerbegrünung der Humusgehalt selbst vermehren und die Depotstreifen werden mit der Zeit zusammenwachsen.

Nach der ersten Behandlung auf dem Feld werden pro Hektar ca. 1,000.000 Liter Wasser zusätzlich gespeichert. Das wiederum fördert die Erhaltung des Mykorrhiza Pilzes (Internet der Erde – ist für viele positive Erscheinungen im Boden und der Natur zuständig).

Die Oberflächenabschwämmungen (Vermurungen) werden minimiert. Starkregen bleibt dort wo er gefallen ist.

Das bedeutet aktiven Hochwasserschutz und Schutz vor Nitratvergiftung im Grundwasser, denn der Stickstoff wird von der Kohle gebunden

Die Sequenzierung von ca. 250 Tonnen CO2 pro Hektar bringt dem Landwirt ein Nebeneinkommen durch den Zertifikathandel (derzeit € 60).

 

Durch das neue Verfahren werden im ersten Pflanzenkohlenprojekt 1.500 Tonnen Biokohle mit weiteren 4.000 to. Biomasse zu TPS verarbeitet. Bei diesem Vorgang wird die Kohle mit Stickstoff im Verhältnis 11:1 aufgeladen. Durch die Anbindung des Nährhumus an die Kohle werden 16.000 Tonnen CO2 für  hunderte Jahre im Boden gebunden.

 

Der gesamte Vorgang von Einbringung der Biomasse, Verarbeitung, das Ausbringen und Einarbeiten der TPS geschieht selbstverständlich Co2 neutral.

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